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auf der Homepage

der Koordinationsgruppe Menschenrechtsverteidiger

von Amnesty International

Türkei: Menschenrechtsanwältin Eren Keskin verurteilt

In einem politisch motivierten Verfahren wurde heute die bekannte Menschenrechtsanwältin Eren Keskin von einem Gericht in Istanbul zu sechs Jahren und drei Monaten Haft wegen absurder „Terrorismus“-Vorwürfe verurteilt. Wir finden: „Hier soll eine unerschrockene Stimme im Einsatz für die Menschenrechte durch willkürliche juristische Schikanen zum Schweigen gebracht werden“ (Markus N. Beeko). Mehr: https://www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/tuerkei-eren-keskin-menschenrechtsanwaeltin-urteil-haftstrafe Weiterlesen

Unsere Erfolge 2020: Nachrichten, die Hoffnung machen

2020 war nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise ein schwieriges und herausforderndes Jahr – und doch gibt es Erfolge für die Menschenrechte zu feiern! Unter nachfolgendem Link könnt ihr 41 gute Nachrichten und Erfolge nachlesen, zu denen ihr mit eurem Engagement beigetragen habt – darunter auch Fortschritte im Bereich des Schutzes von MenschenrechtsverteidigerInnen. Vielen Dank für Weiterlesen

EL SALVADOR: MASSNAHMEN GEGEN COVID-19 HABEN EIN FEINDLICHES UMFELD FÜR MENSCHENRECHTSVERTEIDIGERINNEN GESCHAFFEN

Mehr als 100 nationale und internationale Organisationen haben eine Erklärung unterschrieben, die bei derRegierung El Salvadors die Zunahme der Gewalt gegen Frauenorganisationen und Menschenrechtsverteidigerinnen im Land anzeigt. Die Gewalt richtet sich besonders gegen diejenigen, die sich in Sozialen Medien engagieren. Die Ursachen werden auf die von der Regierung verordneten Maßnahmen als Reaktion auf die globale COVID-19-Krise zurückgeführt.

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Philippinische Rechtsanwältin inhaftiert

Die philippinische Rechtsanwältin, frühere Justizministerin und Senatorin  Leila da Lima engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Menschenrechte. Als Menschenrechtsbeauftragte der Philippinen führte de Lima 2008 – 2010 Untersuchungen zu außergerichtlichen Hinrichtungen durch Todesschwadronen in Davao („Davao Death Squad“) durch.  Rodrigo Duterte war zu dieser Zeit Bürgermeister in Davao. Als er einige Jahre später Präsident der Philippinen wurde, teilte er den Medien mit, dass er Leila de Lima „öffentlich vernichten“ würde.

De Lima wurde im Februar 2017 festgenommen, nachdem sie die brutale Drogenpolitik Dutertes öffentlich kritisiert hatte. Sie befindet sich seitdem im Gefängnis Camp Crane in Manila. Dort befindet sie sich aufgrund der derzeitigen Situation in großer Gefahr, sich mit COVID-19 anzustecken. Weiterlesen

Zum 1. Mai: Einsatz für den Gewerkschafter Ruben Gonzalez

Rubén Gonzáles ist ein venezolanischer Gewerkschafter, der am 29. November 2018 inhaftiert wurde, weil er sich friedlich für die Einhaltung von Arbeitsrechten im staatlichen Unternehmen „Ferrominera del Orinoco“ Venezuela eingesetzt hatte und an gewaltfreien Demonstrationen gegen die Arbeitspolitik der Regierungen von Hugo Chavez und Nicolas Maduro teilgenommen hatte. Ruben Gonzales  befindet sich in Lebensgefahr, da er unter Bluthochdruck und Niereninsuffizienz leidet und im Gefängnis keine angemessene medizinische Betreuung erfährt. Weiterlesen

Der Blogger Ahmed Mansoor

Foto: Ahmed Mansoor.
Quelle: Human Rights Watch

befindet sich seit 2017 in Haft in Abu Dhabi,  weil er in seinem Blog und in sozialen Medien die Menschenrechtssituion in den Vereinigten Arabischen Emiraten dokumentiert hat.

Ahmed Mansoor ist ein arabischer Menschenrechtsverteidiger. Er ist Mitglied des Beratungsausschusses der Abteilung für den Nahen Osten und Nordafrika der internationalen Nichtregierungsorganisation „Human Rights Watch“ und gehört dem Beirat der Organisation Gulf Centre for Human Rights an. Für sein menschenrechtliches Engagement erhielt er im Jahre 2015 den internationalen „Martin-Ennals-Preis für Menschenrechtsverteidiger“.  

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Patricia Galinda und die „Amazonian Women“

Portrait of the environmental defender Patricia Gualinga (C/ Amnesty International)

Die „Mujeres Amazonicas“, die „Frauen vom Amazonas“, Patricia Gualinga, Nema Grefa, Salomé Aranda und Margoth Escobar haben eine Mission: den größten Regenwald der Welt zu schützen. Sie wehren sich gegen die Zerstörung des Regenwaldes durch extraktive Industrien in indigenen Gebieten.

In 2018 erfuhren sie eine Serie von Angriffen und Todesdrohungen durch unbekannte Angreifer. Seit mehr als einem Jahr nun haben es die Behörden von Ecuador versäumt, sie zu schützen und die Angreifer ausfindig zu machen.

Einen vollständigen Bericht über die Frauen in englischer Sprache können Sie hier herunterladen:

HRD 2020-03 Amazonian Women Report

Hintergrund: In Ecuador arbeiten Dutzende von Frauen zusammen, um die Amazonasgebiete zu schützen, die Heimat sind für Hunderte Indigener Gemeinden und für Tausende verschiedener Arten und in denen sich die Hälfte des Regenwaldes der Welt befindet. Weiterlesen

Gerechtigkeit für Noxolo Nogwaza

Das Netzwerk Menschenrechtsverteidiger bittet um Untestützung zur Aufklärung des Mordes an der südafrikanischen Aktivistin Noxolo Mogwaza.

Hintergrund: Die südafrikanische Menschenrechtsaktivistin Noxolo Nogwaza wurde in den frühen Morgenstunden des 24. April 2011 getötet, als sie sich nach einem Abend mit Freund_innen auf dem Weg nach Hause befand. Die 24-Jährige wurde vergewaltigt und mehrfach geschlagen – allem Anschein nach, weil sie lesbisch war.

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